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Aktuelle MeldungenPRODOC-RINGVORLESUNG 2010 Postspektakuläres Theater: Spiel-Räume der zeitgenössischen Performanz Vortrag von Dr. André Eiermann (Universität Giessen) Der erste Gastvortrag im Rahmen der ProDoc-Ringvorlesung im Frühjahrsemester 2010 findet am Dienstag, 30. März 2010, um 18.15 Uhr im Hörsaal 115 im Kollegienhaus der Universität Basel (Petersplatz 1, Basel) statt. Zum Vortrag: Mit der Bezeichnung postspektakuläres Theater ist nicht etwa ein Theater in einer Gesellschaft nach dem Spektakel gemeint. Vielmehr bezieht sich diese Bezeichnung auf solche Formen der zeitgenössischen szenischen Kunst, welche die kritischen Spiel-Räume der Aufführung vor dem Hintergrund veränderter Bedingungen des Spektakels nicht mehr in der Betonung von Unmittelbarkeit suchen, sondern sie stattdessen anhand eines Ausspielens von Mittelbarkeit eröffnen. In Bezug auf entsprechende Beispiele stellt der Vortrag zum einen dar, welche Überlegungen der Beschreibung eines postspektakulären Theaters zugrunde liegen. Zum anderen geht er auf die theoretischen Konsequenzen ein, die sich aus dieser Beschreibung ergeben – und die neben der Frage nach der Beziehung zwischen Akteuren und Zuschauern insbesondere auch das Verhältnis von Aufführungs-, Inszenierungs- und Werkbegriff, die Beschreibung der Entgrenzung der Künste sowie den Begriff ästhetischer Erfahrung betreffen. Weitere Informationen zum Referenten: http://www.parabiont.de/eiermann.html Der Vortrag steht allen Interessierten offen. ARCHIV: Sa. 19. Dezember 2009: ProDoc Forschungsseminar zur Medienphilosophie der Antike Die gegenseitige Verschränkung der Gegensätze von Mythos/Logos und Bios/Thanatos: Über die Poietologie, Performanz und Medialität des philosophischen Denkens bei Heraklit und Parmenides Die Lektüre der Vorsokratiker ist für den Spannungsbogen von der Antike bis zur Postmoderne von besonderer Relevanz. Die archaischen und prä-aristotelischen Gedanken von Parmenides und Heraklit treffen sich zum Teil mit Positionen, die in ihrer Radikalität für aktuelles, die klassische Moderne hinter sich lassendes Denken charakteristisch sind. In unserem Forschungsseminar geht es im Besonderen darum zu zeigen, dass der Mythos nicht, wie herkömmlich geglaubt, vom Logos abgelöst ist, sondern der Logos auch auf dem Mythos beruht, und dass Leben hier im Tod gründet. Referierende: Prof. Dr. Laura Gemelli Marciano, Zürich, Prof. Dr. Thomas Buchheim, München Textvorlagen zum Herunterladen unter: http://klaphil.unibas.ch/forschung/griech/doktorandenausbildung/ Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Samstag, 19. Dezember 2009, 9.00 Uhr – 18.30 Uhr, Seminar für Klassische Philologie, Seminarraum, Nadelberg 6, Schönes Haus, 1. Stock, 4051 Basel ARCHIV: /dis/connecting/media/ Die interdisziplinäre Schlusstagung der ersten Phase des ProDocs unter dem Titel /dis/connecting/media/ (Basel, 1.–3. Oktober 2009) schlug eine Brücke zwischen medien-, theater-, literaturwissenschaftlichen, (medien-) soziologischen und philosophischen Theorien rund um das Medium (Mobil)Telefon. Es sprachen u.a. Matt Adams (Blast Theory), Günter Bader, Heinz Drügh, Frank Haase, Nick Knouf, Erika Linz, Stefan Münker, Thilo von Pape, Heli Rantavuo, Alexander Roesler, Philipp Schweighauser und Heike Weber. Weitere Informationen und den Medienspiegel zur Tagung finden Sie unter: |
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